Wichtige Fakten auf einen Blick
- Letitia Wright verletzte sich im August 2021 am Set bei einem Stunt-Unfall.
- Die Produktion von Black Panther: Wakanda Forever wird von Thanksgiving 2021 bis Anfang 2022 pausiert.
- Der Kinostart bleibt unverändert im November 2022.
- Die Fortsetzung ehrt den verstorbenen Chadwick Boseman, dessen Figur T'Challa nicht neu besetzt wird.
- Wright kehrt als Shuri zurück, die nun eine größere Rolle übernehmen könnte.
Der Unfall und die Folgen
Am Set von Black Panther: Wakanda Forever ereignete sich im August 2021 ein Unfall, der die junge Schauspielerin Letitia Wright in ein Krankenhaus in Boston brachte. Die genauen Umstände des Vorfalls wurden nicht offiziell bestätigt, doch Berichten zufolge war ein Stunt-Seilsystem involviert. Wright erlitt dabei Verletzungen, die zunächst als nicht schwerwiegend eingeschätzt wurden – eine Annahme, die sich später als optimistisch herausstellte. Drei Monate nach dem Vorfall ist die 28-Jährige immer noch nicht vollständig genesen, weshalb die Produktion nun eine erzwungene Pause einlegt.
Laut dem Branchenblatt Variety beginnt der Drehstopp in der Woche des US-amerikanischen Feiertags Thanksgiving (25. November 2021) und wird bis Anfang 2022 andauern – insgesamt also mindestens sechs Wochen. Regisseur Ryan Coogler hatte die Arbeiten nach dem Unfall zunächst in Atlanta, Georgia, fortgesetzt, während Wright sich in ihrer Heimatstadt London erholte. Ein Sprecher der Schauspielerin ließ mitteilen, dass sie sich darauf freue, „Anfang 2022 wieder arbeiten zu können". Die Pause dient nicht nur der Genesung, sondern ermöglicht es dem Team auch, den Zeitplan neu zu justieren, ohne die Qualität der Produktion zu gefährden.
Hintergrund: Wer ist Letitia Wright?
Letitia Wright wurde 1993 in Georgetown, Guyana, geboren und wuchs in London auf. Ihre Schauspielkarriere begann mit kleineren Rollen in britischen Fernsehserien wie „Holby City" und „Doctor Who". Der internationale Durchbruch gelang ihr 2018 mit der Rolle der Shuri in „Black Panther". Shuri, die jüngere Schwester von T'Challa, ist eine brillante Ingenieurin und Technologieentwicklerin, die für Wakanda bahnbrechende Erfindungen erschafft. Ihre Figur wurde schnell zum Fanliebling und Wright erhielt für ihre Darstellung große Anerkennung, unter anderem einen NAACP Image Award. Seitdem war sie in Filmen wie „Ready Player One" und dem Krimidrama „The Outsider" zu sehen. Privat engagiert sich Wright für wohltätige Zwecke und spricht offen über ihre christliche Glauben, der ihr durch schwierige Zeiten geholfen hat.
Die Verletzung am Set von „Wakanda Forever" ist nicht der erste Rückschlag in ihrer Karriere. Bereits während der Dreharbeiten zum zweiten „Black Panther"-Film gab es Berichte über Spannungen am Set, die jedoch nie offiziell bestätigt wurden. Dennoch bleibt Wright dem Projekt treu und betont immer wieder ihre Dankbarkeit, Teil des Marvel-Universums zu sein.
Black Panther: Wakanda Forever – ein Film unter besonderen Vorzeichen
Die Fortsetzung von „Black Panther" steht vor einer immensen Herausforderung: Der Tod von Chadwick Boseman am 28. August 2020 erschütterte nicht nur die Filmwelt, sondern auch die Fans von Marvel. Boseman hatte T'Challa/Black Panther mit einer Intensität verkörpert, die ihn zu einer Ikone machte – sowohl für die schwarze Community als auch für das gesamte Superhelden-Genre. Marvel entschied sich, die Figur nicht neu zu besetzen, sondern den Tod von T'Challa in den Film zu integrieren und so das Erbe Bosemans zu ehren. Diese Entscheidung wurde breit unterstützt, stellt aber die Drehbuchautoren und Regisseur Ryan Coogler vor die Aufgabe, eine emotionale und zugleich actiongeladene Geschichte zu erzählen, die den Verlust verarbeitet.
Der Titel „Wakanda Forever" deutet bereits an, dass der Film den Geist des afrikanischen Königreichs und seiner Bewohner in den Mittelpunkt stellen wird. Neben Letitia Wright kehren viele Darsteller aus dem ersten Film zurück, darunter Lupita Nyong'o als Nakia, Daniel Kaluuya als W'Kabi, Danai Gurira als Okoye und Martin Freeman als Everett K. Ross. Neue Figuren wurden nicht offiziell bestätigt, doch Gerüchte um die Einführung von Namor, dem Prince of Atlantis, und möglicherweise einem neuen Black Panther halten sich hartnäckig. Die politische Dimension des ersten Films – der Kampf gegen Kolonialismus und die Frage nach globaler Verantwortung – dürfte auch in der Fortsetzung eine Rolle spielen, ergänzt durch das Thema Trauer und Wiederaufbau.
Stunt-Unfälle in Hollywood: Kein Einzelfall
Der Unfall von Letitia Wright ist kein Einzelfall in der Filmindustrie. Stunts, speziell mit Seilsystemen, Kabeln und Pyrotechnik, bergen immer ein Risiko. Bekannte Beispiele sind Tom Cruise, der sich bei einem Sprung zwischen zwei Gebäuden den Knöchel brach, oder die schwere Verletzung von Stuntfrau Olivia Jackson am Set von „Resident Evil: The Final Chapter
Source: gala.de News